Volksbank Reiste-Eslohe bekennt sich zu Förderung der Heimatregion

„Wertvolles Gemeingut erhalten“

v. li. n. re.: Dirk Schulte (Vorstand), Theo Bremke (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), Christian Pieper (Aufsichtsrat), Josef Schörmann (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Stefan Eckhardt (Vorstand)

Mit einem deutlichen Bekenntnis zu ihrer Heimatregion hat sich die Volksbank Reiste-Eslohe an ihre Eigentümer und die gesamte Öffentlichkeit in ihrem Geschäftsgebiet
gewandt. „Wir sind kein global player, sondern eine lokal und regional agierende
Genossenschaftsbank, die Verantwortung übernimmt für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse vor Ort“, meinte Vorstandsmitglied Dr. Stefan Eckhardt jetzt vor den gewählten Vertretern der 7.042 Anteilseigner.

Die Vertreterversammlung war unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Schörmann in der Schützenhalle in Reiste zusammengekommen, um sich über den Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres unterrichten zu lassen und die nach Gesetz und Satzung notwendigen Beschlüsse zu treffen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Jeweils ohne eine Gegenstimme votierten die Vertreter für die Feststellung des Jahresabschlusses und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Ebenso
einstimmig beschloss das „Bankparlament“ die Ausschüttung einer vierprozentigen Dividende (= 129.600 Euro) an die Teilhaber. Und bei turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurden der stellvertretende Vorsitzende Theo Bremke und Aufsichtsratsmitglied Christian Pieper für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Vor den Abstimmungen hatten die beiden Vorstände Dr. Stefan Eckhardt und Dirk Schulte die Vertreter/innen umfassend über das vergangene Geschäftsjahr und die aktuelle Lage auf dem Finanzmarkt informiert. Dr. Stefan Eckhardt verwies dabei auf die nach seiner Auffassung ungerechte Behandlung kleinerer Kreditinstitute durch die Politik. Eckhardt: „Ich sehe die Gefahr, dass mit den erfolgreichen und in der Krise
stabilisierenden Genossenschaftsbanken durch übertriebene Regulierung ein über Jahrhunderte aufgebautes wertvolles Gemeingut verloren geht.“

Trotz der von Eckhardt beschriebenen schwierigen Ausgangslage hat sich die Volksbank Reiste-Eslohe im vergangenen Jahr erfolgreich auf dem Bankenmarkt des Sauerlands behauptet. Das belegte Vorstandsmitglied Dirk Schulte mit der Vorlage des
Jahresabschlusses. Dem Institut ist es danach gelungen die Bilanzsumme zu festigen und das Kundengesamtvolumen (Kredite und Einlagen innerhalb und außerhalb der Bilanz) um 4,0 Prozent auf 478 Millionen Euro zu steigern. Erfreulich aus Sicht der Bank hat sich trotz eines geringeren Jahresüberschusses das Eigenkapital entwickelt.
Dirk Schulte: „Der Gesetzgeber verlangt hier 8,0 Prozent, sodass wir bei einer Quote von nahezu 23% von einer komfortablen Ausstattung sprechen können.“

Vom erfolgreichen Wirtschaften der Volksbank Reiste-Eslohe profitierten übrigens nicht nur die Mitglieder der Kreditgenossenschaft. Vielmehr stiftet die Bank auch Nutzen für die gesamte Region. In diesem Zusammenhang verwiesen die beiden Vorstandsmitglieder auf Steuerzahlungen in Höhe von 602.000 Euro und die Förderung von Kindergärten, Schulen und Vereinen im Umfang von insgesamt 318.000 Euro in den letzten Jahren, die aus den Zweckerträgen des bekannten Gewinnsparens gezahlt werden konnten.