Beratungsqualität zeigt positive Wirkung


v. l. n. r. Dirk Schulte (Vorstand), Dr. Stefan Eckhardt (Vorstand), Erol Gökdel (Geschäftsstellenleiter)

Die im Jahr 2015 gestartete genossenschaftliche Beratung hat der Volksbank Reiste-Eslohe trotz der widrigen Rahmenbedingungen sehr gute Steigerungsraten im Kundengeschäft präsentiert. „Wir sind vollauf zufrieden und sehen uns für die herausfordernde Zukunft gerüstet“, so die Vorstände Dr. Stefan Eckhardt und Dirk Schulte, die die Entwicklung der Bank gemeinsam mit Marktbereichsleiter Erol Gökdel präsentierten.

Die Traditionsbank hat auf die zunehmende Automatisierung im Zahlungsverkehr und den veränderten Kundenansprüchen reagiert und die Servicezeiten durch Beratungszeiten ersetzt. In fast allen Filialen der Bank werden nun zwei Nachmittage für Beratungen freigehalten. Lediglich in der Hauptstelle in Eslohe und in der Geschäftsstelle in Reiste sind die Schalter noch fünf komplette Tage in der Woche geöffnet.

Die Volksbank hat sich bereits Ende 2014 der Philosophie der Genossenschaftlichen Beratung gewidmet. Die Mitarbeiter gehen dabei sehr ausführlich auf die Ziele und Wünsche unserer Kunden ein und werden dabei durch eine Softwarelösung unterstützt. Der Produktverkauf steht dabei nicht im Vordergrund. „Natürlich ist der Zeitaufwand wesentlich höher. Wir nehmen uns aber gerne diese Zeit“, betont Erol Gökdel, der das Projekt federführend mit initiiert hat.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die bei der Bank und den Verbundpartnern angelegten Gelder sowie parallel die Ausleihungen erhöhten sich jeweils um satte 4% auf insgesamt 477 Mio. €. „Da zeigt sich das Vertrauen der Kunden in unsere Berater. Nicht umsonst findet sich das Leitbild „Vertrauen,  gestern-heute-morgen“ in dieser Beratungsphilosophie wieder“, so Dirk Schulte.

Die guten Ertragsjahre sind allerdings erst einmal vorbei. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus werden die Erträge weiter rückläufig sein. Trotzdem sehen sich die Verantwortlichen in Ihrer Strategie gut aufgestellt: „Wir bleiben bewusst dezentral aufgestellt. Die Qualität in der Fläche ist ein gewisses Prädikat unserer Bank,  welches die Kunden sehr schätzen. In unseren Filialorten leben maximal 1.500 Einwohner. Dennoch statten wir diese Stellen mit bis zu 4 Mitarbeitern mit teilweise hoher Qualifikation aus. Zudem haben wir sehr geringe Fluktuation, die Filialleiter sind größtenteils seit über 10 Jahren vor Ort. Eine Schließung der größeren Filialen ist daher in den nächsten Jahren nicht geplant.“ betont Stefan Eckhardt.

Die Volksbank wird sich gemeinsam mit der kompletten Finanzgruppe ebenso den digitalen Herausforderungen stellen.“ Wir können bereits sehr gute technische Weiterentwicklungen anbieten. Kontaktloses Bezahlen mit Girocard oder Smartphone wird kommen, dazu wird das neue Online-Bezahlverfahren „paydirekt“  noch im Januar freigeschaltet.
Dirk Schulte: „Wenn wir diesen Spagat zwischen technischer Weiterentwicklung und Qualität in der Kundenberatung hinbekommen, sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt. Daran arbeiten wir jeden Tag“.  Immerhin will die Genossenschaftsbank auch zukünftig wesentliche Beiträge für die Region leisten: Steuerzahler, Arbeitgeber, Ausbilder, und Förderer gemeinnütziger und sozialer Einrichtungen. „Das tun Direkt- oder Großbanken eben nicht“.